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Ernährung

Die „richtige“ Ernährung

Momentan gibt es wohl gefühlt so viele verschiedene Ernährungsformen, wie Lebensmittel. Das macht es dem Einzelnen bei der Suche nach der richtigen nicht leicht.

Dabei gilt es nur ein paar wichtige Dinge zu beachten und man kommt gesund durch`s Leben.

Warum ist eine gesunde Ernährung so wichtig?

– weil es uns vor dem frühzeitigen Altern bewahrt

– weil es uns fit und vital hält

– weil unsere Psyche ausgeglichener ist

Was ist dazu notwendig?

Grundsätzlich ist wichtig zu wissen, dass wir essen müssen, um „Energie“ zu uns zu nehmen in unterschiedlicher Form. Diese Energie ist „eingepackt“ in Vitamine, Mineralien, Enzyme, Eiweiß, Kohlenhydrate usw. Um diese in Lebensmitteln enthaltene Energie im Körper umwandeln zu können, brauchen wir einen gesunden Verdauungsapparat und viele lebendige Nahrungsstoffe.

Der Darm ist wohl bei den meisten schon Problem Nr.1. Zum Beispiel zeigt sich durch Allergien bzw. Lebensmittelunverträglichkeiten, Rötungen und Juckreiz auf der Haut, dass es in unserem Darm nicht stimmt.

Wie kann es so weit kommen?

Kurz gesagt: Hauptsächlich durch falsches Essen, unausgeglichene Lebensweise, ungelöste alte Blockaden (Unverdautes).

Welche Lebensmittel sollten wir meiden?

Wenn wir es ganz genau nehmen, müsste man hier sagen: Alles was nicht Naturbelassen ist, kann unserem Körper bei der Verarbeitung Probleme bereiten.

Nehmen wir den Salat aus dem Garten und verarbeiten ihn – ist es okay.

Beißen wir von der Karotte – ist es okay.

Machen wir aus dem Getreide einen Frischkornbrei – auch okay.

Wenn wir aber Kartoffeln ernten, zu Brei verarbeiten, trocknen und das Ganze in eine Packung für Kartoffelbrei zum selber machen geben, hat das mit „nah an der Natur“ nichts mehr zu tun. Enzyme und Vitamine sind hier schon zerfallen. Übrig bleibt viel Stärke, die den Darm verkleistert.

Alles, was langwierig verarbeitet wurde, ist im eigentlichen Sinn nicht mehr gesund bzw. durch die lange Verarbeitung (z.B. Obstsaft-Konzentrat, Fertiggericht bzw. Vorgekochtes) und auch Raffination (z.B. von Mehl, Öle, Zucker) gehen gesunde Stoffe verloren.

Weißes Mehl

Beim weißen Mehl fehlen die Ballaststoffe, die Hülle des Korns mit den ganzen B-Vitaminen für unsere Nerven. In seiner schönen weißen und pulvrigen Form, hat es leider auch die Eigenschaft, unseren Darm mit Stärke zu verkleistern und wegen des Brotes bzw. des zu hohen Brotkonsums haben viele Menschen Probleme mit dem Darm; sie bekommen z.B. eine Glutenunverträglichkeit. Oft wissen sie es gar nicht, dass es damit zusammenhängt. Aber Allergien z.B. wie auch Rheuma, beginnen immer im Darm, wie eigentlich viele Krankheiten. Er ist eben unser Zentrum des Lebens.

Leider enthält der Weizen in seiner heutigen Form besonders viel Gluten. Angeblich enthielt der Urweizen nur 5% Gluten – heute sind es 50%!. Mit Gluten klebt der Teig besser zusammen (Klebereiweiß – früher wurde aus Mehl Kleber gemacht), wird geschmeidiger, man kann ihn besser verarbeiten. Leider verklebt das in dieser Form auch unserem Darm besser!

Mittlerweile hat man auch verschiedenste Auswirkungen von Gluten in unserem Körper auf verschiedenste Krankheiten des Nervensystems festgestellt. Kein Wunder – unser Darm ist unser „Bauchhirn“ – das was in unserem Bauch geschieht, spüren wir im Kopf! Entzündungen – Hitze, Unverträglichkeit – Kopfweh/Migräne, unsauberer Darm – unklarer Kopf (diese Angaben beruhen auf eigenen Feststellungen, Anmerkung d. Autorin).

Zu diesem ganzen Thema möchte ich noch anmerken, dass es ein Unterschied ist, ob man an einer Glutenallergie leidet (die Auswirkungen spürt man sofort) oder nur an einer Glutensensitivität (kann man auch nach 2 Tagen erst spüren). Ich glaube, dass es mittlerweile von der zweiten Variante sehr viele Menschen gibt. Dazu gibt es inzwischen Studien, die nicht das Gluten als Feind gefunden haben, sondern Amylase-Trypsin-Inhibitoren, kurz ATI. Ein Insektenabwehrmittel, das in verschiedenen Getreiden in unterschiedlicher Menge vorkommt. Ein Beistoff also, der hier unser Immunsystem durcheinanderbringt. Zu diesem Thema gibt es auf dieser Seite ein sehenswertes Kurzvideo, außerdem Kamutprodukte. Kamut ist der Urweizen schlechthin und enthält diesen Stoff nicht.

Dazu noch ein interessanter Bericht von Schrot & Korn

Gluten ist zwar auch im Kamut enthalten, aber da es ein Urweizen ist, ist der Gehalt nicht so hoch. Menschen mit Entzündungen sollten auf jeden Fall normale Getreide, wozu auch Reis gehört meiden bzw. unbedingt reduzieren!

Diabetes z.B. kann schon eher vorgebeugt werden, wenn man statt Weißmehl nur Vollkorn isst, insgesamt weniger Kohlenhydrate gegessen werden und mehr Rohkost und Ballaststoffe (fasriges Gemüse wie z.B. Selleriestangen, Samen wie z.B. Chia Samen, Kerne im Obst wie z.B. in der Kiwi oder auch mal Papaya Kerne pur, die auch gegen Parasiten wirken, Heilerde, Flohsamen-Schalen usw.).

Öle und Fette

Sie sind ein großes Thema, wenn es ums falsche Essen geht. Gerade Pflanzenöle sollten niemals raffiniert sein (wird z.B. bei Bratöl gemacht, damit die Fettsäuren zum Braten geeignet sind). Im Gegenzug kann sie aber unser Körper in dieser veränderten, raffinierten Form (Transfette) nicht mehr „lesen“ und damit auch nicht mehr aufschließen. Der „Ballast“ wird irgendwo hingepackt und blockiert nachher oft wichtige Stoffwechselvorgänge. Transfette kommen auch in Keksen vor, Pommes, Riegeln, Margarine usw.

Achten Sie genauestens darauf, welches Öl oder Fett für was geeignet ist. Zum Braten ist es eindeutig: Kokosnussöl, Butterschmalz (oder Ghee, selbstgemacht), Erdnussöl oder Olivenöl (wenn es nicht zu lange heiß gemacht wird).

Hat ein Pflanzenöl zu viele ungesättigte Fettsäuren, ist es zum Braten ungeeignet. Und der Vorteil gesättigter Fettsäuren, wie im Kokosöl, ist bereits anerkannt – wir brauchen sie und sie tun uns viele gute Dienste.

Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis von Omega 3-6-9 Fettsäuren. Zu viel Omega 6, wie im Olivenöl, können unseren Stoffwechsel stressen! Um ein Zuviel von einem vorzubeugen, wechseln Sie immer wieder das Öl und probieren Sie sich durch alle leckeren Ölvarianten.

Auch hat man festgestellt, dass Leinöl zwar sehr gesund ist, auf Dauer aber die Haut trockener werden läßt. Insgesamt ist das eine Eigenschaft von vielen Pflanzenölen. Fette mit gesättigten Fettsäuren wie z.B. das Kokosnussöl, machen unsere Haut geschmeidiger!

Noch ein paar Besonderheiten von Ölen:

Nachtkerzenöl ist sehr gut bei Entzündungen im Körper

Borretschsamenöl ist der Jungbrunnen für unsere Körperzellen

Hagebuttenkernöl weicht Verhärtungen auf

Kokosnussöl hilft bei Darmbeschwerden und Parasiten, es kühlt sowohl äußerlich als auch innerlich

Schwarzes Sesamöl hilft bei innerlicher und äußerlicher Reinigung (Ayurveda)

Zitronenkernöl wird bei Parasiten empfohlen, wirkt auch zusammenziehend auf der Haut

Chia Öl ist die größte pflanzliche Ressource von essentiellen OMEGA-3 und OMEGA-6 Fettsäuren im optimalen Verhältnis von 3:1

Zusatzstoffe und Co

Geschmacksverstärker sind hier wohl am bekanntesten. Weil sie bereits in Verruf geraten sind, werden sie momentan durch Hefeextrakt ersetzt, der die gleiche schlechte Wirkung auf den Magen und Darmbereich hat.

Alle eventuell bedenklichen Stoffe aufzählen zu wollen, wäre eine Riesenaufgabe. Sobald ein Stoff nicht leicht lesbar, mit Nummern versehen ist oder nichts mit einem Lebensmittel aus der Natur zu tun hat, ist es immer besser, diesem aus dem Weg zu gehen.

Anmerkung: Unbedenkliche Farbstoffe aus der Natur, wie z.B. Karotin 160 a, werden auch mit Nummern gekennzeichnt. Wer es genau wissen will, muß sich durchs Internet wühlen!

Milch

Milchprodukte bereiten unserem Körper ebenfalls mehr Schwierigkeiten, als die Industrie es zugeben mag. Die Zusammensetzung der Milch ist für Kälber ausgelegt; z.B. enthält sie mehr Eiweiß, weniger Lecithin. Der Mensch braucht allerdings mehr Lecithin für´s Gehirn, gerade beim Wachsen. Problematisch wird es mit der Milch, wenn sie erhitzt wird. Nach diesem Prozess kann eigentlich nicht mehr garantiert werden, dass das darin enthaltene und mittlerweile verkleisterte Eiweiß überhaupt aufgenommen werden kann. Genau so mit dem vielumworbenen Calcium. Überhaupt enthält z.B. Sesam bis zu 15 mal mehr Calcium als die Milch!

Immer mehr Menschen reagieren auf das „unpassende“ Lebensmittel mit Unverträglichkeit. Entweder auf den Milchzucker oder das Milcheiweiß. Sie tun sich auf jeden Fall etwas Gutes auf Milchprodukte zu verzichten oder viel zu reduzieren. Milchprodukte produzieren zudem viel Schleim (aufpassen bei Asthmatikern).

Wer mit Entzündungen und Gelenkproblemen zu tun hat, sollte nicht nur auf zuviel Brot (Weizen-Weißbrot vor allem) verzichten, sondern auch auf die Kuhmilch!

Gesünder ist in jedem Fall die Rohmilch – unerhitzt und mit dem vollen Gehalt an Enzymen, um die Inhaltsstoffe optimal aufschließen zu können. Diese bekommen Sie nur direkt vom Bauern.

Mittlerweile gibt es aber auch Rohmilch-Käse und Rohmilch-Butter im Bioladen.

Hier ein ganz aufschlussreicher Artikel zum Thema Milch…

Zum Artikel: Milch von Kühen mit Hörnern ist besser bekömmlich. Bei demeter müssen fast alle Kühe noch Hörner haben!

Hier Fotos mit Kristallanalyse von verschiedenen Milchqualitäten…

Fleisch

Fleisch ist wohl nicht umsonst sehr umstritten. Für die einen ist es eine moralische Sache, nichts vom getöteten Tier zu essen, für die anderen ist es der beste Eiweißlieferant. Wer trotzdem Fleisch ist, tut sich mit Billigfleisch vom Discounter nichts Gutes. Abgesehen davon, dass gerade bei Geflügel, viel zu viel Antibiotika verwendet wird, und einmal gegessen in unserem Darm die Darmbakterien abtötet. Es werden Hormone und Süßstoffe für mehr Wachstum zugegeben. Ganz zu Schweigen vom Futter, von dem sowieso niemand weiß, woher es kommt und was letztendlich genau drin ist.

Energetisch ist Fleisch aus Stallhaltung nicht empfehlenswert – das Sonnenlicht fehlt und dadurch die Photonen für ein gesundes Immunsystem. Zu viel Streß für die Tiere bei Massentierhaltung, der dann als Adrenalin im Fleisch enthalten ist und uns genau so streßt.

Klugen Menschen ist nun aufgefallen, dass der entscheidende materielle Unterschied zwischen Stall- und Weidehaltung an den anschließend im Futter enthaltenen Omega-3-Fettsäuren liegt. Tiere aus reiner Weidehaltung (Kühe sind ja eigentlich reine Grünfuttertiere) bilden über reine Grasfütterung Omega-3-Fettsäuren. Wird Kraftfutter aus Soja, Mais und Getreide dazugegeben, ergibt das nachher auch im Fleisch Omega-6-Fettsäuren. Diese können unseren Organismus zusätzlich stressen z.B. vermehren sich dadurch Entzündungen. Selbst Kühe leiden unter Kraftfutterzugaben und entwickeln Krankheiten der Hufe!

Ganz neu ist nun wieder dieser Hype um die Paleo-Ernährung. Im Prinzip finde ich diese absolute Urform der Ernährung richtig. Man ißt, was es gibt und was man bekommt! Glutenfrei, zuckerfrei, Getreidefrei.

Man geht den Stoffen aus dem Weg, wovon man weiß, dass sie dem Körper nicht wohlgesonnen sind. Aber dem 3 Fleischmahlzeiten am Tag entgegenzusetzen, finde ich sehr daneben. Selbst ein Steinzeitjäger hat wohl nicht so viel Fleisch gegessen, außer er hat mal ein Mammut erwischt.

Gehen wir, wie ich in einem netten Bericht gesehen habe, davon aus, dass man vielleicht mit viel, viel Mühe und Kalorienverbrauch für die Sippe pro Tag einen Hasen erwischt hat, fällt der Fleischgewicht für unseren Säure-Basen-Haushalt nicht sehr ins Gewicht; bei Paleo nachBuchkochen schon!

Gesundes Essen –

wie oben erwähnt, ist es am gesündesten, alles möglichst direkt aus dem Garten oder in unverarbeiteter Form zu essen.

Obst und Gemüse – aus Eigenanbau oder vom Biobauern – immer bunt nach Jahreszeit mischen; beim Obst ist wichtig, dass es ausgereift ist, denn nur dann enthält es alle möglichen guten Stoffe; unreifes Obst kann uns Verdauungsbeschwerden bereiten

Brot aus Vollkorngetreide – selbst gemacht und noch gesünder – getrocknet als z.B. Essener Brot, alternativ auch Brot aus gekeimten Getreide, denn dieses enthält aufgrund der Vorkeimung weniger Gluten. Brot, Teigwaren, Gebäck und Kuchen (auch wenn alles aus Vollkorn ist) sollten dennoch nur in Maßen auf dem Speisezettel stehen.

Getreide – es gibt viele Arten von Getreide, die alle Ihre Berechtigung haben, deshalb sollte man stets mischen. Dinkel ist Weizen vorzuziehen, noch besser ist Kamut ohne ATI´s und mit vielen Mineralien, Hirse enthält sehr viel Kieselsäure und ist gut für Haut und Haare, Amaranth besitzt die meisten Mineralien, Quinoa sehr viel Eiweiß (beide sind gut zur Stärkung der Nerven), Buchweizen und Süßlupine sind glutenfrei und proteinreich; sehr gut ist Getreide als Frischkornbrei oder Bircher Müsli mit Milchsäurebakterien – Getreide abends schroten und mit Wasser ansetzen, morgens für´s Müsli verwenden. Supergesund!

Fleisch – wer es isst, sollte stets auf Qualität achten – Bio oder von gesunden Tieren, die Sonne (Photonen sind wichtig für uns) abbekommen haben, Auslauf und gutes Futter, am Besten ohne Antibiotika, Hormone und Süßstoffe

Empehlenswert ist z.B. auch getrocknetes Fleisch und Fisch (z.B. Lachs, selbstgetrocknete Sardinen). Fisch enthält roh und getrocknet noch alle gesunden Fettsäuren!

Öle – stets kaltgepresst bei unter 42° – immer wieder mal die Öle tauschen und darauf achten, dass man nicht zu viele Omega 6 (mehrfach ungesättigte Fettsäuren) zu sich nimmt. Diese bewirken eine Art Stress für den Stoffwechsel! Kokosöl ist z.B. sehr gesund, gerade für den Darm.

Ballaststoffe – sind die Darmputzer in unserem Körper – Vollkorngetreide, viel (Dunkel-)Grünes (nimmt auch Schwermetalle mit), Saaten wie z.B. Chia Saat (enthält das ausgewogenste Verhältnis an Omega 3-6-9 Fettsäuren), Flohsamenschalen

Grünes – damit ist alles gemeint, was richtig dunkel grün ist – Spinat, Mangold, Grünkohl und noch besser sind Wildkräuter (z.B. Brennessel, Löwenzahn, Wegerich), weil sie richtig viele Mineralien enthalten, von denen wir immer zu wenig zu uns nehmen. Zudem haben sie eine stark entgiftende und säubernde Wirkung. Das darin enthaltene Chlorophyll ist unserem Blut sehr ähnlich und hat für uns eine äußerst positive Wirkung auf Psyche und Haut. Sehr empfehlenswert sind Grüne Smoothies oder eben Alternativ viel Dunkelgrünen Salat, Gemüse oder eben Wildkräuter, frisch oder getrocknet.

Keimlinge – in gekeimten Getreide oder Samen sind ein Hundertfaches an Vitaminen enthalten und viele Enzyme für wichtige Stoffwechselvorgänge im Körper. Täglich 1-2 EL davon unterstützen gut. Oder verwenden Sie gekeimtes Getreide (Buchweizen, Emmer, Roggen, Hirse usw.) für das Essener Brot.

Milchsäurebakterien – entstehen, wenn z.B. Getreide oder auch Weißkraut für leckeres Sauerkraut angesetzt wird. Diese sind wichtig für ein gesundes Darmmilieu. Sehr bekannt ist der Brottrunk, der aber leider meist pasteurisiert ist. Wichtige Enzyme gehen bei Temperaturen zwischen 50 – 80° kaputt! Also, selber etwas ansetzen oder fertige fermentierte Produkte kaufen und immer wieder zwischendurch dazu nehmen.

Wasser – ein vieldiskutiertes Thema mit vielen verschiedenen Meinungen. Das lebendigste Wasser ist natürlich Quellwasser. Eine Alternative ist Leitungswasser gefiltert, so dass chemische Verunreinigungen draußen bleiben und danach vitalisiert (dies können Sie mit Unterstützung machen, z.B. Lebensblume unterlegen, energetisierte Chips usw. oder nach Masaru Emoto „Ich liebe dich Wasser“).

Die eine Seite sind also chemische Rückstände im Wasser, die uns zu schaffen machen und auf der anderen Seite, ist Leitungswasser nicht mehr „lebendig“. Beide Tatsachen fallen beim Quellwasser weg – solange es nicht zum Kochen verwendet wird. Kochen verändert die molekulare Struktur und Kalk z.B. ist dann nicht mehr in der Schwebe, sondern legt sich an. So auch in unserem Körper. Darum ist es wichtig reines Wasser zu verwenden.

Ein Renner ist momentan basisches Wasser, das meines Erachtens aber keinen Sinn macht. So bekommt man es nicht in der Natur und die Magensäure braucht zum Verdauen Säure und keine Basen!

Säure-Basen-Haushalt – sehr wichtig und viele haben mit Übersäuerung Probleme – essen Sie viel Gemüse, etwas Obst, etwas an verschiedenen Getreiden, gesunde Fette und wenig Fleisch und Milchprodukte – so bleibt der Säure-Basen-Haushalt in der Waage. Wichtig: Streß und Ärger machen extrem sauer und schlagen sich auf der Leber nieder!

Um gesund zu bleiben empfehle ich Ihnen 1-2x im Jahr eine Darmreinigung. Entweder eine Hydrocolon-Therapie, wo der Darm professionell durchgespült wird oder Sie machen zu Hause eine Spülung mit einem Irrigator aus der Apotheke. Diese Methode ist zwar günstiger, erwischt aber nur etwa die anfänglichen 2 Meter Darm.

Wer es so nicht mag, kann auch eine Kräuter Kur mit Kapseln machen. Kräuter haben eine unglaublich reinigende Wirkung auf unseren Darm und sind wirklich nicht zu unterschätzen.

Unter Heilfasten.de finden Sie eine schöne ausführliche Seite, wie man fasten kann, um den Darm zu entleeren und wie man ihn auch reinigen kann inkl. Abführmittel – stark und sanft.

Und weil Rohkost das einzige an Ernährung ist, die unseren Zellen 100%-iges Leben gibt, sollten wir sie auch gut in den täglichen Speiseplan mit integrieren. Ganz Rohköstler zu sein liegt nicht jedem und deshalb meine Empfehlung:

über die Hälfte unserer täglichen Nahrung sollte aus Rohkost bestehen.

Oder in Mahlzeiten ausgedrückt: Zwei Mahlzeiten sollten Rohkost sein und eine kann gekocht sein oder anderer Kram, den man im alltäglichen Leben manchmal zu sich nimmt 🙂

In dieser Zusammenstellung bekommt der Körper genug „lebendiges“ um auch mal „Kram“ verkraften zu können.

Ich wünsche Ihnen ein ausgewogenes glückliches und gesundes Leben

Ihre Christine Klughardt, ALRUNA GmbH

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Vegane Ernährung

Was ist vegane Ernährung?

Sie ist völlig frei von tierischen Inhaltsstoffen – also Fleisch und Fisch fällt sowieso weg und nun auch noch alles was sonst noch vom Tier kommt – Butter, Milch, Sahne, Quark, Eier, Gelatine, Milcheiweiß in Fertigprodukten z.B. Schokolade, Desserts, Riegel, etc.

Warum vegane Ernährung?

In dem Buch „Die China Studie“ wird genau beschrieben, wie krank uns tierisches machen kann. Einfaches Beispiel: zu viel Schweinefleisch und man bekommt Gicht, zu viele (falsche) Milchprodukte und man reagiert mit Neurodermitis, zu viele tierische Fette und die Ablagerungen in den Arterien erhöhen sich, tierische Eiweiße können sich im Muskelgewebe ablagern und verkleben die Muskelstränge usw.

Viele schwören auf Vegan sein und Athleten wie z.B. der „stärkste Mann Deutschlands“ Patrick Baboumian bekamen nach der Umstellung auf vegan einen 25%-igen Powerschub!

Promis wie Oprah Winfrey, Beyonce mit Gatte Jay Z schwören auf die 21-Tage-vegan-Entschlackungskur. Menschen, die für anstrengende Berufe genug Power brauchen.

Bestimmt ist vegane Ernährung nicht falsch – mal weg von dem ewigen Fleischkonsum und auch weg von dem täglichen Joghurt (liebe Frauen, warum esst ihr so viel Joghurt? Ausser das er schmeckt, gibt es keinen Grund, warum man ihn essen sollte. Stars verzichten vor wichtigen Events auf Milchprodukte, weil diese Blähbauch machen – welche Frau will den! Probiotische Kulturen? Wieviele davon sind wirklich im Joghurt und leben die noch nach der Pasteurisierungsphase? Außerdem gibt es so viele verschiedene Darmbakterien, etwa 400-500 und im Joghurt ist immer nur eine Sorte…woher wissen Sie, dass das genau die ist, die Sie brauchen?)

Also, einfach mal weniger bzw. mal gesünder und anders essen. Das essen, was der Körper wirklich braucht.

Überlegungen von mir: es nach wir vor eine Streifrage, ob der Mensch wirklich von Natur aus Veganer ist. Reine Pflanzenfresser haben einen größeren Verdauungstrakt, um das Grünzeug restlos aufschliessen und verdauen zu können. Zudem hat man festgestellt, dass unsere Steinzeit-Vorfahren ein größeres Gehirn bekamen, als sie angefangen haben Fleisch zu essen – oder vielleicht war es umgekehrt (aus einem Bericht auf arte). Das konnte die Wissenschaft bisher schwer herausfinden.

Im Ayurveda, ja auch in unseren Breitengraden, hat man schon früher einem Kranken eine Hühnerbrühe zur Stärkung verabreicht!

Aber diese gab es eben nicht jeden Tag, nicht nur von Muskelfleisch (wir vergessen immer wieder, dass Muskelfleisch nur Protein ist; wer fleissig aufgepasst hat weiß, dass allein die Gesamtheit (das ganze Suppenhuhn) alle wichtigen Stoffe enthält).

Was ist anders zu Rohkost?

Bei veganer Ernährung darf auch gekocht werden. Dadurch werden auch wichtige Nährstoffe aus z.B. Hirse und Quinoa mitgenommen oder mehr Protein über Hülsenfrüchte.

Rohkost ist zwar sehr gesund, ihr fehlen aber obige Bausteine (das ist unter Rohköstlern ein absolutes Streitthema. Dort wird allgemein behauptet, das in der Rohkost alles drin ist, was der Körper braucht (Manch einer wird davon dick – zu wenig Nährstoffe?). Ich und auch andere haben festgestellt, das da was fehlt. Hirse z.B. ernährt schon seit Menschengedenken Nomaden in Afrika. Sie enthält wertvolle Kieselsäure als Baustein für Bindegewebe, Knorpel und Co. Erhält der Körper z.B. zu wenig Mineralien und Spurenelement ist er anfälliger für Krankheiten und Achtung (!) fürs Dick werden (näheres dazu später)

Alleine das Verhältnis Rohkost/Kochkost ist entscheidend und muss stimmen mind. 60/40 wegen der Vitalstoffe, die sonst beim Kochen zerstört werden.

Was kommt bei veganer Kost auf den Teller?

Es darf alles gegessen werden, was nicht tierischer Herkunft ist. Also kein Käse, kein Quark als Nachspeise, keine Sahne über die Erdbeeren, kein Rührei (TIPP: künstlicher Eiersatz kostet 4,- € u. ersetzt 66 Eier, Grund genug Eier einzusparen) und sowieso kein Fleisch und Fisch. Sie wissen nun nicht mehr, was Sie kochen sollen?

In Zeiten von Soja und Co ist das so leicht geworden. Und selbst wer kein Soja verträgt, kann sich viele Tricks aus der Rohkost-Kist holen. Niemand wird verhungern, es gibt genug leckere Alternativen.

Jetzt gibt es Gemüse mit Reis – rauf und runter?

Gegenfrage: Warum essen wir überhaupt?

Weil der Körper Nährstoffe braucht.

Das heißt, wir müssen das essen, was der Körper braucht. Essen wir zu viel von „leerem“ Essen z. B. weißer Reis, nehmen wir zu und bekommen Heißhunger. Ganz einfach.

Die Zukunft der Ernährung wird so aussehen und nicht anders. Die Menschheit befindet sich auch Ernährungstechnisch im Umbruch! Viele beginnen hier umzudenken. Auch im kosmetischen Bereich gibt es immer mehr, die ausschließlich bei uns landen, weil sie vegane Kosmetik möchten.

Nährstoffreiche und proteinreiche Kost

Das ist die Zauberformel.

Wir wollen keinen weißen Reis (außer wir wollen entwässern wie Body Builder vor Ihrem Auftritt) sondern mit Häutchen, wo die ganzen B-Vitamine und Ballaststoffe drin sind.

Wir möchten Quinoa und Buchweizen, weil da viel Eiweiß drin ist und das vom ganzen Korn.

Wir möchten Sacha-Inchi-Samen, weil die das ausgewogenste Verhältnis an Omega-Fettsäuren haben.

Wir möchten deshalb ebenfalls Hanfnüsse und auch Hanfpulver – da ist viel gesundes Protein drin.

Und gesunde Nüsse – Mandeln mit Lecithin für unser Gehirn und Eiweiß für die Muskeln.

Wir möchten frische Salate aus Wildkräutern wegen Unmengen an Mineralien und Obst wegen der Vitamine.

etc.

Leider war jetzt für den Käse und den Johurt hier kein Platz bzw. es gibt keinen Grund ihn essen zu müssen, weil er nicht die Nährstoffe besitzt, die der Körper braucht. Außer natürlich Protein – von dem die Wissenschaft bis heute noch nicht weiß, ob es mitsamt dem enthaltenen Phosphat in der Milch das Eiweiß freilässt zum Einbau im Körper.

Zudem wird nach neuesten Erkenntnissen vermutet, das sowieso der größte Teil an gegessenem Protein wieder ausgeschieden wird. Da ist man sich heute noch nicht so sicher. Ich weiß aber, dass der Gorilla maximale Muskelkraft besitzt und das mit nur Grünzeug…aber wie gesagt, unser Verdauungsapparat sieht etwas anders aus.

Sie verstehen nun, was vegane Ernährung ist.

Nährstoffreich, proteinhaltig und fetthaltig

So, das war für mich nun ausschlaggeben, denn die Proteine fehlen meist. Nur Gemüse, Getreide und Obst? Nein!

Jeder Mensch ist anders gebaut und jeder braucht für seine Lebensweise eine andere Nährstoffzufuhr. Jäger und Sammler oder Ackerbau und Viehzucht – so wurde mal für die „Schlank im Schlaf Diät“ eingeteilt. Die einen mehr drahtig, muskulös und ausdauernd, die anderen mehr korpulent, kräftig. Also einmal mehr Proteine und Fett für die Ausdauer und das andere mal mehr Kohlenhydrate und Proteine für die Kraftzehrer/Muskelarbeit.

So wird das auch bei Sportlern eingeteilt: Nahrung je nach Sportart – Triathlet oder Body Builder.

Es ist also sinvoll, zu wissen, wo man hingehört.

Fett und abnehmen

So, und wie ist das nun mit dem abnehmen?

Nicht ganz so einfach zu beantworten. Man weiß aber inzwischen, dass der Körper sein Fett zum Schutz vor Hungersnot behält bzw. zusätzlich aufbaut. Brendan Brazier beschreibt in seinem Buch „Vegan in Topform“ sehr gut, wie er trotz Triathleten-Trainings an Fett zunahm.

Das war ausschlaggeben für seine Ernährungsumstellung. Zu wenig Nährstoffe, zu viele Kalorien und schon baut der Körper Fett an. Nach der Ernährungsumstellung hat sich das reguliert. Der Körper braucht Mineralien, Spurenelemente, Protein, Vitamine, Fett, bißchen Kohlenhydrate, Enzyme und noch ein paar Kleinigkeiten, um nur die großen zu nennen.

Gibt es eigentlich in der Astronautennahrung auch oder im Proteinshake. Dann könnten wir uns alle ausschließlich davon ernähren, oder?

Eigentlich ja, aber ich denke, auf Dauer würde dem Körper das lebendige, frische fehlen, ah ja und die Ballaststoffe – ohne gibt es Verstopfung. Gibt es dazu schon eine Studie?

Gut, wir bleiben beim Essen; es schmeckt ja auch besser. Wichtig war für mich auch zu wissen, das man mit einem erhöhten Cortisol-Spiegel im Blut aufgrund von Stress, ebenfalls nicht abnimmt – ein Schutzsystem des Körpers.

Und, was wahrscheinlich vielen dicken Menschen widerstrebt – mit gesundem Fett nimmt Fett ab. Man weiß das z.B. aus der Bodybuilding Szene. 1-2 EL Kokosöl täglich kurbeln den Stoffwechsel an.

Also, essen Sie bitte jeden Tag genug Fette, aber pflanzliche, sowohl aus der Flasche (flüssig) als auch in Form von Nüssen und Samen. Und dann noch Proteine, genug Mineralienhaltiges und Grünes mit Vitaminen. Fertig!

Interessant ist auch folgender Versuch: Zwillinge wurden unabhängig voneinander unterschiedlich ernährt und doch hatten sie am Ende in etwa das gleiche Gewicht! Da spielen die Gene mit herein.

Aus der Epigenetik wissen wir aber, dass wir mit Bewußtseinsänderung und auflösen von Mustern im Laufe unseres Lebens auch die Gene verändern können. Versuche dauern noch…

Es bleibt spannend, aber insgesamt weiß man nun schon eine ganze Menge und wir probieren nun mal die neuesten Erkenntnisse aus. Denn falsch sind sie bestimmt nicht und gesundheitsschädlich auch nicht, wie eine Atkins Diät mit nur Fleisch (Ist der Erfinder wirklich im Alter mit Übergewicht gestorben? Bitte um Info).

Anfügen möchte ich noch eigen Erfahrungen mit nährstoffreicher Kost:

Die ewigen Zwischenhunger-Gelüste bleiben aus!

Wenn ich generell weniger esse, im besonderen abends, habe ich nachts im Lendenwirbelbereich (Nieren) keine Rückenschmerzen.

Der Schlaf ist tiefer.

Die Psyche ist stabiler.

Schauen wir, was sich noch tut…

Empfohlene Produkte bei veganer Ernährung

Um Ihnen die vegane Ernährung näher zu bringen oder besser gesagt, schmackhaft zu machen, haben wir Produkte aus dem Buch „Vegan in Topform“ in unserem Shop mit aufgenommen.

Dazu gibt es für unsere Kunden leckere Rezepte daraus.

Vegane Rezepte…

Hanfnüsse

Hanfpulver

Cashewkerne

Zuckerrohr-Melasse

Ananas getrocknet

Datteln

Mandeln

Agavendicksaft

Wenn Sie Fragen zu obigen Themen haben, rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine mail. Wir freuen uns auf Sie.

Ihre Christine Klughardt

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Grüne Smoothies

Grüne Smoothies – warum sollen sie so gesund sein?

Wer sich mit gesunder Ernährung beschäftigt, wird irgendwann unweigerlich bei den Grünen Smoothies hängen bleiben. Nich umsonst – denn Smoothies sind voll von gesunden Stoffen und mit einem Anteil grün sind sie nochmal wertvoller.

Was ist ein Smoothie?

Ein Smoothie besteht aus den verschiedensten Lebensmittel, die alle zusammen püriert werden:

  • Obst
  • Gemüse
  • Wildkräuter
  • Samen und Nüsse
  • Keimlinge
  • Superfoods und besondere Extras

In pürierter Form können wir die gesunden Lebensmittel leichter zu uns nehmen und unser Darm kann sie in bereits zerkleinerter Form viel leichter aufschließen. Außerdem verbraucht unser Körper mit diesem Vorgang weniger Energie und wir werden nach dem Verzehr nicht so müde.

Bereits Urs Hochstrasser hat mit der bekannten Dr. Anne Wigmore zusammen grüne Smoothies kreiert – der Gesundheit wegen. Richtig bekannt wurden sie erst jetzt durch Viktoria Boutenkos Bücher.

Welche Nährstoffe enthält ein Smoothie?

Ein Smoothie ist, je nach Inhalt, für unseren Körper ein wahres Kraftpaket an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, pflanzlichen Proteinen, Fetten, Ballaststoffen, Enzymen und natürlich „Lebenskraft“ in Form von Photonen aus den Pflanzen, sofern frisch, Bio und ausgereift.

Warum ist ein Smoothie für jeden wertvoll?

In so einen Smoothie können Sie praktisch alles packen, wovon Ihr Körper sonst zu wenig bekommt – sofern Sie sich „normal“ ernähren.

  • Vitamine – bekommen wir meist zu wenig, noch dazu von Südfrüchten, die ja nie richtig ausgereift gepflückt werden. Das Gemüse wird meist gekocht und damit sind die Vitamine dahin. Also am besten in roher Form im Smoothie geniessen.
  • Mineralien – was haben Sie heute schon gegessen, worin brauchbare Mineralien enthalten sind? Bestimmt eine schwierige Frage. In gekochter Nahrung verändert sich die kolloidale Form der Mineralien; sie sind dann für unseren Körper schwerer aufschließbar. Das heißt, in roher naturbelassener Form ist es besser. Viele Mineralien sind z.B. reichlich in Wildpflanzen auf der Wiese enthalten oder auch in Nüssen und Samen.
  • pflanzliche Proteine – das Thema Protein ist wohl eines der „breitgetretesten“ Themen überhaupt. Als ob wir nichts anderes brauchen und unsere Muskeln sofort schwinden würden, wenn wir nicht mindestens 50g Eiweiß pro Tag zu uns nehmen.
  1. soviel Protein braucht der Mensch gar nicht (außer er ist Body Builder und will aussehen wie ein Muskelberg – das geht aber sowieso nur mit chemischen Hilfmittelchen)
  2. braucht der Körper gut aufschließbares, verwertbares Protein, was meist bei tierischem (Fleich und Milchprodukte) erhitzten Protein schwierig ist und mehr Probleme im Körper bereitet als es hilft.
  3. kann man bis heute noch nicht genau nachweisen, wieviel der Körper an aufgenommenen Protein überhaupt verwerten kann; das meiste geht über Erfahrungswerte. Fest steht, dass das Protein aus Grünem aufgrund seiner Struktur besser aufgenommen werden kann und überaus basisch macht. Im Gegensatz zu Fleisch, das den Körper mit Säuren überflutet.

Protein ist, außer natürlich in Fleisch auch viel in Hülsenfrüchten, darunter besonders Soja, auch in Nüssen enthalten z.B. Erdnuss und Pistazie. Eine Alternative für Veganer und solche, die allergisch auf Soja reagieren, ist die Lupine. Sie bietet sogar noch Vitamin B 12, dass bei Veganern durch den Fleischverzicht immer zu kurz kommt.

Und, ob man´s glaubt oder nicht – in Dunkelgrünem (Blattgemüse und Wildpflanzen) ist auch viel Protein enthalten. Noch dazu in verwertbarer Form.

Als Erfahrungswert kann ich hinzu fügen, dass ein frischer, vitalreicher Smoothie mehr Energie für den Körper bringt. Machen Sie mal den Versuch: Nach einer gekochten Mahlzeit, nach der Sie müde sind, trinken Sie einen Smoothie. Sie sind sofort fiter!

Warum ist Grünes für uns so wertvoll?

Schon alleine der Vergleich eines Kopfsalates mit Brennesselblättern läßt uns stutzen bei der Menge an Inhaltsstoffen.

15g Brennesselblätter (etwa 15 Blätter) enthalten ein Vielfaches mehr an Eisen und Calcium, Eiweiß und Vitamin C als 105g Kopfsalat („Wildpflanzen-Salate“ Steffen Fleischhauer).

Natürlich sind Mineralien auch in anderen Lebensmitteln wie z.B. Nüssen, Samen und Getreiden enthalten. Aber eben viel in Wildpflanzen. Besonders wertvoll sind sie wegen Ihres „Grüns“ – des enthaltenen Pigments Chlorophyll.

Das Chlorophyll ist unserem Blut sehr ähnlich und wird deshalb auch als Lebenselexier bezeichnet. Im Chlorophyll selbst sind die Biophotonen gespeichert, „flüssiges Sonnenlicht“ oder „Prana“ oder „Chi“. So gesehen könnte man auch sagen, wer viel Grünes ißt, kann viele Biophotonen speichern, also Lebenskraft. „Flüssiges Leben“ trinken – die Erfahrung zeigt, dass das stimmt.

Mittlerweile gibt es immer mehr Anbieter, die mit Chlorophyll-Produkten werben. Die postive Wirkung auf unseren Körper ist bekannt. Sehr bedeutsam ist es für eine schöne Haut. Logisch – ist unser Darm mit Lebenskraft und Vitalstoffen gut versorgt, von Giften gereinigt, wird die Haut auch entsprechend gut.

Chlorophyll hat in Studien gezeigt, wie wertvoll es im Kampf gegen Darmkrebs sein kann. Zudem wirkt es desinfizierend und überaus entgiftend. Wenn Sie also entgiften möchten, darf Grünes auf keinen Fall fehlen. Es säubert unseren Darm in gleicher Weise wie ein guter Einlauf.

Sehr bekannt ist wohl Weizengrassaft, der seinen guten Ruf zu Recht bekommen hat. Jeden Tag ein Gläschen davon, ist ungemein förderlich für unsere Gesundheit. Das ultimative Buch dazu ist von Barbara Sionsohn „Gerstengrassaft“. Diesen Saft können Sie mit eigenem Anbau in einer Schale selbst gewinnen oder als getrocknetes Pulver kaufen und anrühren.

Zudem hat man wohl festgestellt, dass die enorme Konzentration von Pflanzeninhaltsstoffen eine beruhigende Wirkung auf unser limbisches System hat. Dies ist verantwortlich für unsere Emotionen und Ängste. Depressive Menschen bekommen mit dieser Art Nahrungsergänzung einen Vorteil für ihr Wohlbefinden. Aber nicht zuletzt weiß man, dass unser Wohlgefühl im Solar Plexus sitzt (Bauchhirn – Magengegend). Schlechtes Essen gibt uns einen wirren dumpfen Kopf – gutes Essen gibt uns einen klaren fitten Kopf.

Was reintun?

In einen Smoothie können Sie im Prinzip alles reingeben, was gesund ist und am Ende schmeckt. Was man nicht mischen sollte, sind stärkehaltige Knollen (Rüben, Bohnen, Kartoffeln) und Obst. Beides wird als Zucker verstoffwechselt und kann so den Blutzuckerspiegel stark schwanken lassen.

Als Regel: Grünes mit Obst oder Grünes mit Knollen

Als Extras können Sie die sogenannten „Superfoods“ hineingeben – wenn Sie möchten. Das kann mal Spirulina sein, zum Extraaufbau (enthält 60% Protein), weil man z.B. nach Krankheit mehr Kraft braucht oder Maca Pulver (enthält 55 Phytochemikalien die stimmungsaufhellend wirken) für den Mineralienkick oder einfach cremigen Geschmack.

Lecithin Pulver (Lecithin ist z.B. viel in der Löwenzahn-Blüte enthalten und für unser Gehirn wichtig) ist zwischendurch sehr sinnvoll für einen gesunden Hirnstoffwechsel, Zuckerrohr-Melasse bringt viele Mineralien und leichten Kaffeegeschmack, Chia Samen für mehr Ausdauer und Omega-3 und -6, Carob, als Kakaoersatz und mit vielen Vitaminen und 80% Protein.

Unendlich viele Varianten…

Und weil es so viele Möglichkeiten gibt, hier ein paar Rezepte und ansonsten geben Sie das in den Smoothie, worauf Sie Lust haben, was die Jahreszeit hergibt und was Sie zu Hause haben.

Wer keinen Mixer hat, kann alles pur essen. Nur das „Grünzeug“ ißt sich eben als Salat etwas schlechter, als in einem schmackhaften Getränk!

Rezepte Grüne Smoothies …

Rezepte Frucht Smoothis und mehr…

Rezept zum Smoothie Bild und Erfinderin…

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Rohkost: was ist das genau

Rohkost – oder besser „Nahrung die uns jung und vital bleiben läßt“?

Einfach ausgedrückt: Rohkost ist alles, was so natürlich belassen ist, wie möglich.

Es gibt inzwischen viele Definitionen und darüber läßt sich streiten. Dennoch ist Rohkost für mich rohe Kost. Nicht gekocht und wenig, bis gar nicht verarbeitet bzw. einfach getrocknet. Dazu gehört für mich auch rohe nicht erhitzte Milch genau so wie roher Fisch oder Fleisch (ja, es gibt Rohköstler, die einfach rohes oder getrocknetes Fleisch essen).

Ganz einfach deshalb, weil Nahrung, die ungekocht belassen wird, unserem Körper am besten tut. Der volle unveränderte Gehalt an Vitaminen, Mineralien und, vor allen Dingen, Enzymen, die wir so wichtig für die Verdauung des jeweiligen Nahrungamittels brauchen.

Für Rohkost wir immer eine maximale Temperatur von 42 Grad angegeben. Von unserem Körper weiß man, dass 42 Grad Fieber ab 6 Stunden Dauer wichtige Eiweißsstrukturen im Körper zerstören kann. Bei Lebensmitteln ist das mit Sicherheit genau so. Aber eben nicht bei allen. Es kommt auf die Inhaltsstoffe an. Es gibt z.B. Fermentierungsprozesse wie bei der Vanille oder Kakaobohnen, die natürlich ablaufen und Temperaturen von 55-70 Grad erreichen. Sie laufen natürlich ab und verändern einen Stoff; sie verändern einen Stoff von einem Zustand, in einen anderen. Ist das deswegen schlecht? Müßte man von Fall zu Fall entscheiden.

Von Käse, überbacken in der Mikrowelle, weiß man, dass die Struktur hinterher Kunststoff mehr ähnelt als dem Käse! Mikrowellen erhitzen eben sehr stark.

Fermentierung bei Sojabohnen ergibt schon seit vielen Jahrhunderten eine leckere und gesunde Sojasoße mit vielen verdauungsförderlichen Enzymen.

Sie merken schon, dass dieses Thema sehr „dehnfähig“ ist. Beachten Sie bei der Nahrungsauswahl ein paar wichtige Kriterien zum gesund halten; das ist das Wichtigste. Und wenn der Körper gesund ist, hält er auch zwischendurch einmal etwas Ungesundes aus bzw. dann merken Sie es schneller, wenn ihr Körper nicht mehr davon will!

Rohkost heißt für mich:

  • Nahrung nicht über 42°C zu erhitzen. Über 42°C werden wichtige Enzyme (bei 80° etwa sind dann alle Enzyme hinüber), Vitamine und Eiweißstrukturen zerstört, dezimiert oder verändert.
  • Nahrung nur so weit weiter zu verarbeiten, wie unbedingt nötig. Mit jedem Zerkleinerungs- und Bearbeitungsprozess geht „vitale Energie“ verloren.
  • Nahrung möglichst nur für „Notzeiten“ einzufrieren; dadurch gehen viele Vitalstoffe verloren, ist aber besser als Konserve.
  • Nahrung zur richtigen Zeit zu ernten. D.h. möglichst keine unreifen oder überreifen (Zersetzungs-Verfaulungsprozess) Früchte zu essen. Gerade in den unreifen sind Stoffe, die unserer Verdauung zu schaffen machen. In Früchten und Gemüsen sind erst zum Erntezeitpunkt alle Vitamine und Mineralien in voller Menge enthalten.

rohe Kost essen heißt:

  • der Körper kann mit Hilfe der vorhandenen Vitalstoffe Gifte besser ausscheiden
  • Stoffwechselvorgänge funktionieren mit lebendigen Enzymen so wie sie sollen
  • das Immunsystem (80% liegen im Darm) funktioniert barrierefrei, wenn der Darm sauber und gesund und nicht verschleimt und verschlackt ist
  • die volle energetisch Kraft einer Pflanze zu sich zu nehmen, inklusive aller Photonen (Licht- oder Sonnenteilchen), die wir dringend für ein glückliches Leben brauchen
  • Kalorien zählen hört auf; der Körper braucht nicht mehr so viel Nahrung, denn rohe Kost ist „zellsättigend“ und kein überflüssiges „Kohlehydratfutter“ (hat man nach dem Essen kein gestättigtes Gefühl, dann ist auch keine Zellsättigung durch die passende Nahrung erfolgt)
  • die Sinne klären sich, man wird feinfühliger und bekommt eher ein Gespür für sich und seinen Körper, die Bereiche „zur“ Seele werden klarer (sagen alle Rohköstler und ich kann´s bestätigen)
  • leistungsfähiger werden, mehr Energie haben, weniger Schlaf brauchen
  • jünger bleiben, denn nur „Müll“ läßt uns alt werden – also „Anti Aging Essen

Vitalstoffe brauchen wir als wichtige Nährstoffe für unsere Gesundheit – und für eine schöne Haut, die Ausdruck eines geordneten Gesundheitssystems ist. Wir kochen unsere Nahrung (meist „zer“-kochen wird sie) und nehmen sie damit als eigentlich „nicht mehr oder schlecht verwertbar“ zu uns. Damit sie besser schmeckt geben wir viele Gewürze darüber und weil wir nachher gesundheitliche Probleme bekommen, brauchen wir Vitamine und Mineralien (die wir ja eigentlich aus dem Essen zu uns nehmen sollten) um alles wieder ins Lot zu bekommen.

Anmerkung: Wenn der Körper mit Schwermetallen belastet ist, verbraucht er mehr Mineralien als normalerweise!

Ebenso ist es bei „Leaky Gut Syndrom“ – einem durchlässigen Darm. Wichtige Nährstoffe können nicht aufgenommen werden und der Körper ist unterversorgt.

Voraus geht meist Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) mit einer Darmentzündung. Diese schädigt die Darmwand und macht sie auf Dauer durchlässig für Gifte.

Eine Glutenunverträglichkeit ist leider per Test nicht immer zuverlässig nachweisbar. Deswegen sollten Sie nach Symptomen gehen wie z.B. Kopfschmerzen und Blähbauch. Auch können Sie Glutenhaltiges mal mindestens 1 Woche weglassen und schauen, wie es Ihnen geht.

Hat sich der Verdacht bestätigt, dann machen Sie unbedingt eine Darmsanierung und verzichten Sie vorerst auf Glutenhaltiges (ich habe die Erfahrung bei mir und anderen gemacht, dass ein wiederaufgebauter Darm mit intakter Darmflora, wenn er nicht zu sehr geschädigt war, anschließend auch wieder Glutenhaltiges verträgt. Gesünder ist es eh nicht zuviel davon zu essen.

Bitte verzichten Sie auf glutenfreie Mehle. Diese enthalten sehr viel Stärkeanteil, der die Darmwand verkleistert. Es gibt genug glutenfreie Vollkornbrote und andere Alternativen.

Meist taucht im Zusammenhang mit Nahrungsmittelunverträglichkeit auch ein Vitamin D Mangel auf. Bitte nachprüfen!

Das können wir uns bei Rohkost – roher Kost sparen. Diese Ernährungsform ist zwar nicht jedermanns Sache, doch können Rohkost-Gerichte unseren Speisezettel wunderbar aufpeppen und bereichern – sowohl geschmacklich für den Gaumen als auch für´s Auge.

Die wachsende Rohkost-Szene zeigt uns, wie vor allen Dingen junge Leute, mehr auf ihre Gesundheit achten und aus ethischen Gründen zu Rohkost-Nahrung greifen. Seiten wie germanygoesraw, rohkost oder rohkoch sind wirklich interessant und sollten auch von vielen anderen gelesen werden.

Wer umsteigt auf Rohkost, ganz oder nur zum Teil, hört oft von den Leuten: „Rohkost ist schwer verdaulich“, „niemals am Abend essen, sonst kann man nicht einschlafen“, „Ich esse auch Rohkost; jeden Tag 3 rohe Karotten“ usw.

Rohkost:

  1. ist nur schwer verdaulich, wenn man schlecht kaut – deshalb wird alles möglichst klein gemacht oder als Smoothie gemixt
  2. ist schwer verdaulich, wenn der Darm träge und verschlackt ist – deshalb voeher eine Entschlackungs- und Aufbaukur machen
  3. ist leichter verdaulich, wenn sie möglichst klein geschnitten wird und gut kombiniert wird
  4. ist in Verbindung mit Fetten/Ölen besser verdaulich (Schmierstoff!?) (z.B. der Obstsalat am Abend mit leckerem Haselnussöl)
  5. bringt in Form von Milsäure-Gärung die Verdauung in Schwung bzw. sorgt für ein gesundes Darmmilieu z.B. milchsauer vergorenes unpasteurisiertes Sauerkraut, gemahlene Getreidekörner über Nacht einweichen für Frischkornbrei

Also, Rohkost essen heißt auch Rohkost zubereiten zu können und verschiedene wichtige Aspekte der Ernährung zu beachten und einzubauen.

Zurück zur Urkost mit nicht erhitzter (pasteurisiert) Milch (Rohmilch-Butter, -Käse, -Milch), Brot aus gekeimten Getreide (Essener Brot), Rohkost-Ölen, die bei der Pressung unter den berühmten 42 °C bleiben (selbst die meisten kalt gepressten Öle erreichen Temperaturen weit darüber).

Anmerkung: Wie bereits oben erwähnt ist auch die Temperatur für Nussöle umstritten. Manche sind der Meinung, dass Nusspressungen generell mit höherer Temperatur geschehen müssen, da sich sonst bestimmt Stoffe gar nicht herauslösen lassen (ist noch nicht erwiesen, aber sicherlich nicht ganz falsch).

Eine Ernährungsform, die nicht nur der Gesundheit gut tut, sondern auch eine Bereicherung unseres Speiseplans ist. Z.B. Obsalat (nach Urs Hochstrasser) nur mit Mandelmus und Rohkost-Öl, kurz ziehen lassen, entwickelt so mehr Fruchtzucker und braucht keinen Honig oder Zucker mehr.

Kohlrabi- oder Zucchini Spaghetti (roh) mit Tomatensauce die seinesgleichen sucht. Für den einen oder anderen vielleicht unvorstellbar, aber sehr sehr lecker für den Gaumen. Und was noch besser daran ist: Aufgrund der Nährstoff-Vielfalt ist die Zellsättigung schneller erreicht und die Portionen müssen nicht mehr so groß sein. Viele nehmen damit von selbst gesund auf Dauer ab (Ausnahmen habe auch ich kennengelernt, wen das jetzt beruhigt)! Wer nie richtig satt ist, Gelüste ohne Ende hat und evtl. mit Ekzemen und Juckreiz zu kämpfen hat, sollte sich einmal auf Parasiten untersuchen lassen. Die meisten von uns haben mehr oder weniger davon. Den Darm davon bereinigen (z.B. mit Zitronenkernöl)und wieder neu aufbauen.

Rohkost heißt vor allem, alles klein zu machen, der Verdauung zu helfen. Damit gibt es bei der anschließenden Verdauung auch weniger Probleme (viel Arbeit für die Verdauung macht uns nachher müde). Menschen mit „kleinem Verdauungsfeuer“ brauchen diese Unterstützung und haben dann auch keine Probleme mehr. Oder es wird gleich umgestiegen auf grüne Smoothies nach (Vitkoria Boutenko), mit dem Vitamix zerkleinertes Grünzeug (nur der schafft die grünen Zellulosefasern zu zerkleinern und die Zellwände aufzuschließen) plus Obst nach Geschmack. Natürlich geht das Ganze ebenfalls mit einem herkömmlichen Mixer – aber es ist schon angenehm, wenn selbst kleine Kerne nachher klein gemacht sind und man nachher nicht drauf rumbeißt…

Hervorzuheben ist auf jeden Fall die geniale Entsäuerung durch die grünen Smoothies. Wer Probleme mit Übersäuerung hat, sollte diese grünen Getränke auf jeden Fall zu sich nehmen. Mit den richtigen Mineralien in Citratform (Carbonate lagern sich zu oft im Körper an) schaffen Sie eine gute Gewebsentsäuerung (extrazellulärer Raum), doch innerhalb der Zelle ist damit so ziemlich Schluß. Da Säfte Kolloide sind (nur in frisch gepreßtem Zustand), sind die Teilchen klein genug, gut und schnell im Darm aufgenommen zu werden und so eine intrazelluläre Entsäuerung anzustoßen.

Wem z.B. die grünen Smoothies zu „gehaltvoll“ und zu „breiig“ sind, kann sich als guten Ersatz einen guten Entsafter anschaffen (z.B. Greenstar, zerkleinert sogar Weizengras, alles ohne Sauerstoffverwirbelung (Sauerstoff zerstört die Vitamine) und die Saftausbeute ist unschlagbar, zahlt sich aus, bitte nicht bei so etwas sparen!). Auch eine Saftkur (mal eine Woche nur verschiedenste Säfte aus Grün, Gemüse, Obst) wirkt hier schon kleine Wunder. Nehmen Sie dann aber das grobe Sieb, damit mehr Ballaststoffe mit in den Saft kommen. Oder einfach zur Entschlackung 1 Liter Saft pro Tag zusätzlich trinken. Entsäuert super! Ach ja, und dabei auf tierische Eiweiße mal verzichten; das bringt zusätzliche Entschlackung.

Mit viel Grünem geben wir unserem Körper gesundes pflanzliches Eiweiß und Anti-Age-Chlorophyll. Wichtige Stoffe zur Gesunderhaltung, Regenerierung und zum jung bleiben.

Zur Rohkost gehören hier selbstverständlich auch die Sprossen und Keime mit einem vielfach erhöhtem Gehalt an Enzymen, Vitaminen, Mineralien und Spurenlementen – immer in bioverfügbarer Form. Es gibt keine gesündere und günstigere Alternative, als sich diese Kraftspender nach Hause zu holen. Entweder ganz, ganz frisch aus einem guten Biomarkt oder selbst herangezogen (ist wirklich einfach). Senf– und Kressesprossen sind besonders hervorzuheben, weil sie eine gute entgiftende Wirkung haben. Den bitter/scharfen Geschmack nehmen wir sonst in keinem Essen auf.

Oder im Frühling nach draußen gehen und sich für den Salat Wildkräuter holen. Ein Feuerwerk an Vitalität für unseren Körper. Am bekanntesten ist sicherlich die Brennesel zum Entschlacken. Aber auch der junge Löwenzahn mit seinen Bitterstoffen unterstützt Leber und Galle. Probieren Sie die leckeren Lindenkeimlinge, Buchenblätter oder Borretschblätter. Gesünder geht es kaum. Lange vergessen, erhalten die Wildkräuter wieder vermehrt Aufmerksamkeit wegen ihrer Inhaltsstoffe. Dann wird ein Kopf- oder Eisbergsalat nur noch Beiwerk – schon wegen der verschwindend geringen Anzahl von Vitaminen und Mineralien!

15 gr. Brennessel enthalten z.B. mehr Eisen, Proteine, Calcium und Mineralien als 105 gr. Kopfsalat im Vergleich!

Anmerken möchte ich noch für das Thema entschlacken und entgiften mit grünen Säften, dass gerade im Frühling der Bärlauch sehr zu emfpehlen ist. Sein Gehalt an Schwefel unterstützt die Schwermetallausleitung enorm (Bärlauchtropfen bei Ausleitung nach Klinghardt).

Wenn möglich, nehmen Sie sich jeden Tag etliche Blätter für Aufstrich, Soße, Pesto, Salat oder mit in den Saft mischen.

Jemand der seine Ernährung nicht, oder noch nicht umstellen will oder kann, kann sie so z.B. mit den grünen Smoothies bereichern und tut damit schon eine ganze Menge für seine Gesundheit. Der Körper wird so nach und nach mehr Grün und Gesundes verlangen. Schließlich müssen „gesunde Gelüste“ wiedererlernt werden.

Ich selbst kann sagen, dass sich eine Umstellung auf jeden Fall lohnt. Mit etwa 2 großen Gläsern „grünem Saft“ oder/und „grünen Smoothies“ am Tag und ca. 80% Rohkost-Nahrung fühle ich mich besser als vorher. Am auffallendsten war wohl die „Entleerung“ im Kopf – die Gedanken und die Konzentration wurde klarer und besser. Meine Glutenunverträglichkeit hat sich gebessert und das ist für mich ein Zeichen, dass der Darm hier nach, doch einigen anderen Zusatzmittelchen, nochmal einen Sprung gemacht hat.

Meine Empfehlung: Jeder, der mit der Haut Probleme hat, muß auf jeden Fall seinen Darm auf Vordermann bringen und das heißt auch, seine Ernährung umstellen, was eine Lebenseinstellung ist.

„Tue nichts, was dir schaden könnte“

Achte auf die Ernährung, Mitmenschen, die dich schlecht behandeln und tue die Dinge, die sich gut anfühlen und deine Seele strahlen lassen (alles andere ist eine Unterlassungs-Sünde und dämpft die Energien, die dann nachher woanders und nicht so schön rauskommen).

Die Firma „lifefood“ zum Beispiel hat sich auf alltagstaugliche Rohkost-Produkte spezialisiert. Hier können Sie 100%-ig sicher sein, dass es Rohkost ist und die Produkte schmecken außerdem noch. Bei einer früheren Zellsättigung rechnet sich mit der der Zeit auch der Preis und Sie können ohne Bedenken ein naturbelassenes Nahrungsmittel genießen.

Probieren Sie und schnuppern Sie hinein in die Rohkost-Szene. Es lohnt sich auf jeden Fall – für Ihre Gesundheit und für Ihre Küche!

Anmerkung: Geben Sie sich Zeit, wenn Sie umstellen möchten. Von Urs Hochstrasser (Rohkost-Pionier, gibt super interessante Seminare) habe ich erfahren, dass er erst im 2. Monat eine körperliche Steigerung erfahren hat – aber dann ging es ab! Weniger Schlaf, mehr Konzentration, kein dumpfer Kopf, klares freies Denken usw.

TIPP: Wenn Sie dennoch nicht ganz auf normales Brot und gekochte Speisen verzichten möchten, dann fügen Sie einfach Rohkost-Mahlzeiten in Ihren Tagesplan mit ein, z.B. morgens ein Rohkost-Müsli:

2 EL frisch geschrote oder noch besser, gekeimtes Getreide (Dinkel, Emmer, Einkorn usw. frisch geschrotet = enthält noch alle Lebensgeister)am Abend vorher eingeweicht (so bilden sich über Nacht gesunde Milchsäurebakterie. Sie können auch Vollkornreis oder Hirse nehmen. Aufgrund anderer Zusammensetzung ist es aber sinnvoll mit Milchsäurebakterien nachzuhelfen (z.B. Chi Getränk mit Milchsäuregärung).

Übrigens: Unser Darm bildet, wenn er gesund ist, selbst Vitamin B 12; mehr zu diesem für Veganer interessanten Thema:

http://www.urshochstrasser.ch/fragenfindenantworten.htm

Gemerkt habe ich z.B. auch, dass ich bei wärmeren Temperaturen eine bessere Verdauung habe bzw. vermute ich, dass der „Brennstoffofen“ (Stoffwechsel) auf höherer Leistung fährt. D.h. im Sommer vertrage ich Brot bzw. Glutenhaltiges problemlos, im Winter reagiere ich bei zu viel Gluten mit einer Histaminausschüttung = geschwollene Augen)

Obst nach Gemütslage z.B. 1 Banane und 1 Kiwi

für mehr Süße kann man z.B. 4 getrocknete Aprikosen oder Feigen zugeben
für mehr Biss können Nüsse oder Samen zugegeben werden

1 EL gutes Öl in Rohkost-Qualität

gutes Wasser zugeben (kann man natürlich auch mit z.B. frisch gepresstem Orangensaft machen), fertig!

Schmeckt herrlich lecker und hält an.

Wenn Sie Milchersatz „brauchen“ können Sie mit Mandelmus selbst Milch herstellen, indem Sie 1 EL Mandelmus (Soyana hat leckeres) nehmen oder auch eingeweichte und pürierte Mandeln (diese müssen aber dann noch in einem Tuch ausgedrückt werden) und mit ca. 1/2 Liter Wasser verquirlen – Mandelmilch – oder weichen Sie Haferflocken am Abend ein und drücken Sie diese morgens in einem Tuch aus – Hafermilch.

Ganz besonders und sehr nährhaft schmeckt auch „Erdmandelmilch“ oder eben spanisch „Horchata de Chufas„. Unbedingt probieren und den Zucker kann man natürlich problemlos gegen Honig, Agavendicksaft oder sonstiges austauschen – ist sonst sehr, sehr süß.

Mittags können Sie für sich oder/und Ihre Familie eine herkömmliche Mahlzeit zubereiten und am Abend noch einmal ein Rohkost-Essen z.B. einen Salat:

große Handvoll Rucola

nach Jahreszeit und Belieben Kräuter oder Wildkräuter (enthalten mehr Mineralien und Vitamine wie jeder Salat) wie Giersch, Wegerich, Löwenzahn usw. aus dem Garten

1/2 Avocado

Sesamkörner (enthalten wesentlich mehr Calcium als die Milch) oder Kürbiskerne

für die Sauce:

3 EL Rohkost-Olivenöl

1 EL Tamari (Rohkost Soja Sauce, also nicht pasteurisiert; soll ja noch alle Enzyme enthalten nach der Fermentierung)

Saft einer Orange

Kräutersalz nach Geschmack

Wer es herber mag, kann noch Zitronensaft zugeben oder auch 1 TL Senf (Reform) oder

wer es süßer mag 1 Tl Agavendicksaft oder Honig

Wenn Sie solche Gerichte regelmäßig in Ihren Ernährungsplan einbauen, haben Sie schon so einiges für Ihre Gesundheit getan. Achten Sie aber immer auf nicht erhitzte Produkte, wirklich gesunde Öle, Bio-Gemüse (möglichst vom Bio-Bauern um die Ecke; der bestrahlt sein Gemüse bestimmt nicht), Produkte die noch ganz und möglichst nicht verarbeitet sind. Darin ist noch alles Leben erhalten!

Wichtig!

Wenn Sie auf Rohkost umstellen wollen, dann tun Sie dies Schrittweise. Fügen Sie in Ihren normalen Speisplan Smoothies mit ein und nehmen innert 3 Monaten einfach mehr an Rohkost mit ein.

Zum Beispiel:

Fangen Sie mit 2 großen Gläsern Smoothie an und Sie können das bis 1 Liter steigern – wenn es Ihnen schmeckt und Sie sich dabei gut fühlen.

Oder essen Sie eben mindestens 1x Mahlzeit roh am Tag. Ein guter Anfang sind immer Rohkost-Müslis oder Frischkornbrei zum Frühstück. So kommen schon gut Ballaststoffe in den Darm zur Reinigung.

Denn die Reinigung ist für den Darmaubau das Wichtigste. Die meisten bekommen Bauchschmerzen und Blähungen von Rohkost, weil der Darm voll von alten Ablagerungen ist – die müssen raus. Entweder mit einer Kräuter-Darmkur oder Einläufen. Anders wird das nichts. Das zeigt die Erfahrung immer wieder. 2-3 Monate würde ich der Umstellung Zeit lassen und dann mit probiotischen Kulturen den Darm aufbauen, denn diese waren eventuell vorher schon zu wenig und durch Einläufe werden sie auch weniger.

Überhaupt können Sie Ihren Darm mit täglichen pre- oder probiotischen Kulturen aus Tamari, Miso, Chi, EM´s, ombar probiotischer Schokolade, Frischkornbrei, milchgesäuertem Gemüse auf Trab halten – aber immer unpasteurisiert!

Nur so erhalten und bekommen Sie einen gesunden Darm!

Immer wieder begegnen mir Menschen, die schon glutenfrei, zuckerfrei und sehr gesund sich ernähren. Trotzdem haben sie ihre Beschwerden weiterhin – weil die Darmreinigung und der Aufbau fehlt.

Zudem vergessen wir oft, dass das Grünzeug (gerade Wildkräuter) die meisten Mineralien enthält und wir stets zu wenig davon essen. Nochmal:

  • Grünes enthält die meisten Mineralien
  • noch dazu in kolloidaler Form, das so viel besser aufgenommen werden kann
  • Grünes enthält viele Ballaststoffe – Darmputzer
  • Grünes enthält je nach Sorte, Schwefel – hilft bei der Schwermetallausleitung
  • Grünes enthält Chlorophyll und Provitamin A für eine gesunde Haut
  • in nicht gekochter Form enthalten Pflanzen aus der Natur die meisten Biophotonen, die uns lebendig halten

Tipp: Wer trotz alledem seine Beschwerden nicht losbekommt, sollte unbedingt zusammen mit seinem Therapeuten alte seelische Blockaden ausgraben und auflösen. Vieles nicht verdaute, kommt irgendwann wieder hoch. Entweder um die 40 rum, wenn der Stoffwechsel umstellt oder in den Wechseljahren (nach der chinesischen Medizin sollte man ab etwa 40 Jahren für genug eigene Energie sorgen und nicht auf Energiereserven bauen – will heißen, Kraft bekommen durch gesunde Ernährunge, gute Freundschaften, Kraft spendende Arbeit, harmonische Lebensumstände).

Kochen oder nicht kochen?

Diese Frage tritt auch bei mir immer noch auf. Ich bin kein 100%-iger Rohköstler und esse ab und zu gekochtes. Dabei stelle ich trotz allem fest, dass die Zellsättigung nicht so eintritt, ich dann nachher manchmal müde bin, aber nicht immer. Es kommt irgendwie darauf an, was man kocht. Der liebe Zucker macht sehr zu schaffen, Weißmehl auch und Eier bzw. tierische Fette/Käse sind ebenfalls schwierig, wenn der Magen/Darm bereits sensibilisiert ist.

Was geht noch und was nicht?

Nach wir vor würde ich Obst nicht kochen – es zerstört ja die Vitamine und übrig bleibt nur ein Magenfüller. Gemüse – wenn dann nur ganz, ganz leicht dünsten. Aber auch hier gehen die Vitamine ganz schnell hinüber, die letzten Enzyme bei 80 Grad. Übrig bleiben die Mineralien (trotz allem in veränderter Form? durch die Hitze) und Ballaststoffe. Was unser Körper dann noch genau aufnehmen kann, weiß selbst die Wissenschaft noch nicht genau.

Anmerkung: Jetzt hat die Wissenschaft herausgefunden, dass z.B. die Carotinoide aus der Karotte erst in gekochtem Zustand für unseren Körper verwertbar sind! Wenn Sie diese also wollen oder brauchen, dann dünsten Sie sich ab und an einen schönen Karottensalat.

Das Eiweiß verändert sich und weder in gekochten, noch im ungekochten Zustand, weiß man wie es sich im Körper verhält. Zahlen über die Aufnahme von Eiweiß, egal ob tierisch oder pflanzlich, schwanken rauf und runter und keine Angaben derzeit, sind wirklich brauchbar (Angeblich können wir eh nur 3% am Tag aufnehmen, angeblich können wir pflanzliches bis zu 70% und tierisches kaum bis zur Hälte aufnehmen!).

Wenn man davon ausgeht, dass in der Muttermilch sehr wenig davon drin ist und wir uns trotzdem schnell entwickeln, muß man wohl davon ausgehen, dass wir eher wenig brauchen. Statt dessen ist z.B. sehr viel Lecithin (ebenfalls in Mandeln und Sonnenblumenkernen) für´s Gehirn enthalten. Aber welcher Erwachsene führt dieses gezielt zu?

Also…

…wenn Sie auf Kochen nicht verzichten möchten, dann beschränken Sie sich auf Hülsenfrüchteält, Vollkorn-Reis, Hirse (enthält viel Kieselsäure für Bindegewebe, Nägel, Knochen, Zähne) und ganz leicht gedünstetes Gemüse. Damit haben Sie schon viel gewonnen.

…gehen Sie Zucker, so gut wie möglich, aus dem Weg und tauschen Sie ihn ein gegen Honig, Agavendicksaft, Yacondicksaft, Ahornsirup, Stevia, Xylitol und was es derzeit sonst noch gesundes natürliches auf dem Markt gibt. Wenn Sie trotzdem Zucker verwenden möchten, dann nehmen Sie Vollrohrzucker. Er ist nicht raffiniert – also kristallisierter Zuckerrohrsaft mitsamt allen „Unreinheiten“. Laut Studien ist er nicht besser als weißer Zucker. Verwenden Sie ihn, spüren Sie in sich hinein und Sie werden merken: doch besser! Er ist einfach nicht raffiniert und eben naturbelassen. Das ist der Unterschied – so wie bei jedem Nahrungsmittel. Nur zu viel des guten Süßen tut unserem Körper nicht gut.

…wenn Sie Tierisches nicht lassen können oder wollen, dann nur wenig und nicht oft

…halten Sie Gerichte so einfach wie möglich, auch der Magen mag es lieber Monoton. Frau Schatalova („Wir essen uns zu Tode“)hat mit 2 gleichen Mahlzeiten (nicht mehr) am Tag viele Leute wieder gesund bekommen!

…essen Sie insgesamt eher wenig als zuviel; wenn es doch eher mal zuviel war, lassen Sie mindestens eine Mahlzeit aus. Das enstspannt den Darm und hilft ihn zu leeren

…essen Sie generell wenig, wenig Kohlehydrate – Gemüse, Salat, Obst, Nüsse, Samen sollten unseren Speisplan bestimmen

…essen Sie das, was es der Jahreszeit entsprechend gibt; dann ist es möglichst frisch und aus „normaler“ Kultur und nicht hin-und hergezüchtet und von sonstwo eingeflogen

…essen Sie nach Ampelfarben – gelb – rot – grün und Querbeet; routieren Sie durch alles Eßbare Gesunde, dann brauchen Sie keine Angst vor Mangelernährung haben

…haben Sie stets viel Freude und Genuss beim Essen und seien Sie dankbar für die Vielfalt, die wir haben. Guten Appetit!

Zu unseren Rohkost-Produkten…

Interessanter Blog zum Thema Rohkost…

und mehr…

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„Lebendige“ Pflanzenöle

„Lebendige“ Pflanzenöle – Was heißt das?

Bevor ich dieses Thema genauer erörtere, möchte ich noch zu einem Beitrag über Olivenöl im „stern“ Ausgabe 18.6.2014 etwas anmerken. Darin geht es um gepanschtes Olivenöl, das auf dem deutschen Markt sehr verbreitet ist. Erkennbar meist am Preis: Wenn ein Olivenbauer ein hochwertiges „extra vergine“ presst, hat er Herstellkosten von 12,- € für den 1/2 Liter. Es ist also unmöglich in einem billig discounter ein hochwertiges, reines Olivenöl unter diesem Herstellpreis zu bekommen!

Zudem werden mehr „extra vergine“ auf dem Markt verkauft, als es gibt. Nach Expertenmeinung verdienen nur etwa 5% der verkauften Öle den Ausweis Spitzenqualität!

Seien Sie aufmerksam und hellhörig, wenn Sie Pflanzenöle kaufen. Qualität hat seinen Preis – mit weniger Geld fördern Sie die Ölpanscherei und erschweren es Kleinbauern anständige Preise für Ihre schwere Arbeit zu bekommen!

Manch einer mag jetzt denken: „Pflanzenöle – Das Thema kenne ich bereits. Nichts Neues, viele ungesättigte Fettsäuren, kalt gepresst, möglichst in Bio-Qualität“.

Und doch ist das Thema ganz neu. „Lebendig“ bedeutet, ein Lebensmittel nicht höher als 42° zu erhitzen, weil sich dann die Eiweiß-Struktur anfängt zu zersetzten.

Aber – „Kalt gepresst“ bedeutet doch, dass ein Öl kalt gepresst wird?! Also Samen oder Nüsse oben rein und unten kommt das kalt gepresste Öl heraus.

Leider falsch!

Bis dato habe ich auch so gedacht. Wie sollte es anders sein. Tatsache ist jedoch, dass beim Pressen Hitze entsteht. Logisch – ein physikalischer Vorgang. Selbst in einer alten Steinmühle können Presstemperaturen von bis zu 55°C entstehen. Also schon darüber!

Bei großen Ölmühlen können gar Temperaturen bis 170°C enstehen. Das hat einfach mit der Größe der Ölpressen zu tun. Die Mechanik läßt Reibung entstehen und diese macht nunmal Wärme bzw. Hitze.

Kalt gepresst“ bedeutet lediglich, dass von Außen keine Temperaturen zugeführt werden. Das Saatgut kommt mit normaler Temperatur in den Trichter der Ölmühle und je größer das Rohr mit der Schneckenpresse ist, um so mehr Hitze entsteht.

Hier kann sich also jeder Verbraucher an seinen fünf Fingern abzählen, dass er bei Massenware keine gute Qualität bekommen kann. Das geht technisch gar nicht. (Übrigens muß ein Öl laut Gesetz nur mind. 50% des angegebenen Öls enthalten. Der Rest kann irgend ein billiges Öl sein. Also Achtung bei billiger Discounter Ware!)

So landen wir wieder bei den guten kleinen Ölmühlen, die nach dem Krieg hier in Deutschland immer mehr ausstarben. Schade eigentlich, denn man hat doch ein gutes Gefühl, wenn man Ware einkauft, die gleich „um die Ecke“ hergestellt wird. Man kennt sich und weiß um die Meinungen und Erfahrungen der „Nachbarn“ und weiß dann natürlich auch, welches Produkt mit welcher Qualität eingekauft werden kann.

Bei den Ölen in unserem Shop ist es nicht anders. Eine kleine Ölmühle, die durch ein spezielles Verfahren herausgefunden hat, wie Öl wirklich kalt gepresst werden kann. Eine Produktion im Kleinen und noch nicht im Großen. Liegt wohl auch daran, dass es diese Art der Produktion erst seit ca. 1 Jahr gibt. Steigt die Nachfrage, muß es dann einfach mehr Produktionsstätten oder eben Ölpressen geben. Dann kann die Qualität gehalten werden.

Aber warum ist „Lebendiges“ Öl so viel besser?

Ich habe mir erklären lassen, dass es so einige Ölmühlen gibt, die von sich behaupten „echt kalt pressen“ zu können; so bei 37 – 50 °C. Für Rohkost-Qualität ist das schon zu hoch. Und selbst diese Temperaturen sind anzuzweifeln.

Dafür gibt es eine ganz einfach Art des Nachweises – die ungeliebten Transfettsäuren. Diese entstehen vermehrt in Ölen mit ungesättigten Fettsäuren, so bald sie erhitzt werden. Je höher die Temperatur um so mehr Transfettsäuren entstehen. Das ist im Labor gut nachzuweisen. (Das geliebte Olivenöl ist dabei nicht so empfindlich – liegt wohl am Gehalt der Ölsäure und bei anderen Ölen an den gesättigten Fettsäuren z.B. Kokosöl.)

Finde ich sehr gut so. Denn bevor wir die guten Öle kennen gelernt haben, habe ich mich ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt und auch so manchen Öl-Hersteller kontaktiert. Bei Fragen wie: „Hat Ihr Öl Rohkost-Qualität?“ oder „Bei welchen Temperaturen werden Ihre Öle gepresst?“ kam so mancher Verkäufer ins Stottern, selbst auf der vielgepriesenen Biofach Messe in Nürnberg. Email-Antworten kamen oft sehr spät und von ganz anderen Mitarbeitern. Wird wohl nicht oft nachgefragt und ich kam dann doch sehr ins grübeln, ob die Antworten richtig seien!?

Nun weiß ich, dass es leicht nachweisbar ist, ob jemand tatsächlich gute Öle hat oder nicht. Denn inzwischen weiß jede gute Hausfrau, dass Transfettsäuren nicht gesund sind und vermieden werden sollten. Dass sie aber bereits in einem ganz „normalen“ Pflanzenöl zu finden sind, wußte ich lange nicht.

Was machen Transfettsäuren?

Transfettsäuren blockieren in unserem Körper wichtige Funktionen. Dazu gehört der wichtige Austausch von Zucker im Blut. Dieser wird normalerweise vom Insulin in die Zellen geschleust, um uns wieder Energie zu bringen. Leider können Transfettsäuren die wichtigen Insulinrezeptoren blockieren und der Vorgang kann nicht durchgeführt werden. Das führt auf Dauer zu Diabetes!

Für einen Ausdauersportler ist gutes Öl besonders wichtig. Es hat hier eine wichtige Pufferfunktion und sorgt dafür, dass der Zucker nicht so schnell ins Blut gelangt. Kokosöl z.B. hat die Eigenschaft den Stoffwechsel anzukurbeln – gut für Fettverbrennung und Muskelaufbau!

Ich will nun nicht alle verrückt machen, aber man sollte sich seine Nahrung des gesunden Körpers Willen schon genau anschauen.

Wichtige Regel: Erhitzte Fette und Milch-Eiweiße verschlacken und blockieren. Das ist eine Tatsache!

Essen Sie also möglichst wenig oder – noch besser – gar keine davon. Denn meine Meinung ist, dass es die Menge macht. Ißt man 3/4 des Tages gesund, kippt der Körper nicht um, wenn man dann mal sündigt. Umgekehrt ist eindeutig schlecht. Schnelle Alterung und Krankheit ist vorprogrammiert – außer man ist eine unerschütterliche Frohnatur. Denn postive Energien sind wichtig, um gesund und jung zu bleiben. Dazu gehört ebenfalls die Freude beim Essen!

Worin sind Transfettsäuren noch enthalten?

  • Pommes 38 %
  • Kekse 23 %
  • Fertisoßen 33 %
  • Croissants 18 %
  • Toastbrote 18 %
  • Müsliriegel 11 %
  • Margarine 5 % (enthält viele gehärtete Fette und ist nur noch eine Art cremige Kunststoffmasse!)
  • Chips 5 %

(Durchschnittgehalt an Transfetten im Fettanteil von Nahrungsmitteln. Quelle: Ölwechsel für Ihren Körper! Reiner Schmid)

Natürlich fällt hier gerade das Fast Food Essen darunter. Aber das wissen wir mittlerweile, dass es nicht gesund ist. Und wer sich davon nicht trennen kann, sollte es weniger tun als bisher und zum Ausgleich viel Rohes Gesundes essen.

Denn ich bin der Meinung, dass 1. unser Körper ziemlich viel aushält (wenn nicht zusätzlich viel emotionaler Stress dazu kommt) und 2. man auch viel wieder ausgleichen kann. Aber das muß man wissen und richtig umsetzen.

Erhitzte Fette

Also – beim Erhitzen eines Fettes entstehen Transfettsäuren. Das ist nicht in jedem Fett oder Öl gleich. Wenn Sie etwas braten möchten, sollten Sie auf Kokos- oder Palmfett zurück greifen. Diese sind durch den Anteil an gesättigten Fettsäuren weniger empfindlich. Vielfach wird noch Erdnußöl empfohlen, doch selbst dieses würde ich nicht mehr nehmen.

Kokos- und Palmfett sind außerordentlich hitzestabil und bilden keine Transfettsäuren.

Erhitzte Fette und Öle kommen überall vor (so wie eigentlich die meisten unserer Lebensmittel erhitzt/pasteurisiert werden, selbst Säfte mit angeblich viel Vitaminen! Übrigens: Pasteurisierte Milch fängt an zu stinken, wenn sie überfällig ist, Rohe-Milch wird lediglich sauer!) Dazu gehören auch die vielgepriesenen Fischöl-Kapseln. Fischöl wird z.B. durch Auskochen von Fischabfall gewonnen – Kochen!

So wird alles haltbar, weil kein Leben mehr darin ist. Fischöl-Ergänzungsprodukte halten dann über 3-4 Jahre. Reines Fischöl läßt in seiner Qualität schon nach mehreren Tagen nach – und um hier noch etwas loszuwerden – gibt es keine Studien die irgendeine positive Wirkung von Fischöl oder den bekannten Lachsöl-Omega-3-Kapseln belegen!

Ganz im Gegenteil hat man festgestellt, dass es Herzbeschwerden eher verschlimmert. (Quelle: Ölwechsel für Ihren Körper! Reiner Schmid)

In einem Pflanzenöl gibt es viele verschiedene Omegas – nicht nur 3 – 6 – 9. Warum sollten ausgerechnet nur diese drei für uns gut sein?!

Wer sich ganz auf die gesunde Einnahme von Öl verschwört, sollte stets auf eine gesunde Mischung achten. So wie in der gesamten Ernährung – nie zu viel von einem.

Die bekanntesten Inhaltsstoffe von Pflanzenölen

Ölsäure (einfach ungesättigte Fettsäure)
viel ist z.B. im Olivenöl enthalten, deshalb hält es beim Braten länger stand, ist aber trotzdem nicht optimal. Soll im Gegensatz zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren genauso positive Eigenschaften auf die Gesundheit haben

Omega 6-Fettsäuren (mehrfach ungesättigte Fettsäure)
z.B. Linolsäure und gamma-Linolensäure, essentiell, zuviel davon setzt unseren Körper unter Streß!

Omega 3-Fettsäuren (mehrfach ungesättigte Fettsäure)
z.B. alpha-Linolensäure, sonst nur in Lachs und Hering enthalten. Es wirkt entzündungshemmend und unterstützt bei verschiedenen Gefäßerkrankungen

Vitamin E (Tocopherol)
fettlösliches Vitamin und bekantestes Antioxidans (Radikalfänger), große Bedeutung auf die Gesundheit unserer Haut

Vitamin A (Retinol)
Zu wenig davon läßt unsere Haut ledrig, schuppig und faltig werden, zuviel davon kann Rötung und Juckreiz auslösen. Trotzdem ist es wichtig für unseren Körper.

Bekannt ist wohl auch das beta-Carotin, ein Provitamin A aus der Gruppe der Carotinoide. Sie sind bekannt als Radikalfänger und in der Kosmetik bekannt für Ihren schwierigen Einsatz – sie färben alles orange – und dies mag nicht jede Kundin (z.B. Sanddorn- oder Hagebuttenöl).

Leicht zu merken: Nur fettlösliche Vitamine sind in Ölen enthalten, auch wenn sie einen kaum erwähnenswerten Wasseranteil haben. Dazu gehören die Vitamine E, D, K, A (Eselsbrücke: Edeka)

Enzyme gibt es im Öl normalerweise nicht – diese sind nämlich wasserlieben. Haben Sie jedoch im gepressten Öl einen „Bodensatz“, weil das Öl nicht gefiltert ist, so sind das normalerweise Reste der gepressten Nüsse oder Samen und an deren Eiweißteil hängen die Enzyme.

Gifte

Die meisten aller schädlichen Gifte sind fettliebend. Das hat z.B. den „Vorteil“, dass sie mit Fett wieder ausgeschieden werden können. Meist ist es so, dass wir Gifte auch in fetthaltiger Form zu uns genommen haben z.B. Pflanzenöle mit Rückständen von Pestizieden ebenso wie Gifte, die sich in tierischem Fett anlagern.

Um Gifte nun aus dem Körper zu bekommen, müssen wir dies in fetter Form tun. Ob bei der bekannten Leberreinigung, wo man Olivenöl trinkt oder beim bekannten Ölziehen (man nimmt einen Schluck Öl und zieht es im Mund so lange wie möglich hin und her und spuckt das Öl mitsamt den rausgeschwemmten Schlackenstoffen unbedingt aus) bekommt so eine neue Dimension., um den Mundbereich zu reinigen.

Ebenso im Haushalt: öliges löst sich wieder mit öligem.

So eine Reinigung sollte ausschließlich mit guten Bio-Pflanzenölen geschehen; sonst bringt es nichts.

Heißt also – mit einem guten Öle bringen Sie in Ihrem Körper ganz schön was in Gang. Dazu gibt es noch verhältnismäßig wenige Untersuchungen. Tests der Wissenschaft bleiben abzuwarten – wenn denn gewollt (gesunde Menschen leben länger und kosten mehr).

Selbst im Ayurveda entgiftet man mit Ölen auf der Haut. Probieren Sie das Zuhause mit Wildrosenöl (Hagebutte) – könnte zu übelriechenden Ausscheidungen führen. Ist aber gesund – also raus damit!

Probieren Sie mal einen Rohkost-Obstsalat:

Verschiedenes Obst (immer so klein wie möglich schneiden, ist leichterfür die Verdauung und macht die Rohkost-Ernährung aus)

rohes Mandelmus (nach Geschmack, etwa 1 EL)

1 - 2 EL Haselnußöl (alternativ Sonnenblumenöl)

Das Ganze lassen Sie dann mal mind. 1 Stunde stehen. In dieser Zeit arbeiten die Enzyme den Fruchtzucker heraus und wenn Sie den Salat nachher probieren, wird er geschmacklich voller und abgerundeter sein, als vorher. Sie möchten dann nichts anderes mehr. Garantiert! Geht aber nur zufriedenstellend mit "Lebendigem" Öl - also wirklich kaltgepresstem Öl!

Zudem ist Öl oder eben Fett, ganz wichtig für unseren Stoffwechsel. Immerhin besteht dieser zu etwa 30 % aus Fettsäuren (man berichtige mich bitte, wenn es nicht ganz stimmt).

Will heißen, unser Körper braucht Fett – aber eben gesunde Fette bzw. rohe Fette. Selbst der Japaner und die Eskimos genießen Fisch eben roh, weil gesund und er Ihnen wahrscheinlich auch schmeckt. Nicht so jedermanns Ding – außer im Sushi – und die Fische enthalten ja immer mehr Schwermetallen. Gesund?

Was bleibt an Fetten?

Rohkost-Pflanzenöle, auch die Rohmilch-Butter (in Maßen geniessen, ist tierisch und trotzdem mit Schlacken belegt) gehört dazu …. und die rohen Nüsse und Samen. Aber das ist genug. Schließlich sollen wir uns nicht damit vollstopfen, sondern unsere gesunde Nahrung damit ergänzen und vervollständigen.

Wer also z.B. abnehmen will, darf trotzdem das Fett nicht vergessen. Für unseren Stoffwechsel enorm wichtig! Weg mit den Light Produkten, die oft noch mit anderen synthetischen Ersatzstoffen vollgestopft sind und hin zu den wirklich unsere Gesundheit unterstützenden Stoffen.

Essen Sie sich quer Beet durch alles was naturbelassen und lebendig ist – Gemüse, Obst, Nüsse, Samen + Saaten (nur frisch gemahlen, mit voller Keimkraft), Pflanzenöle und wenn Sie dennnoch kochen wollen, dann dämpfen Sie nur oder fügen das Gemüse am Schluß klein geschnitten zu.

Probieren Sie´s aus. Sie sollten es sich wert sein!

Ihre Christine Klughardt