Grüne Smoothies

Grüne Smoothies – warum sollen sie so gesund sein?

Wer sich mit gesunder Ernährung beschäftigt, wird irgendwann unweigerlich bei den Grünen Smoothies hängen bleiben. Nich umsonst – denn Smoothies sind voll von gesunden Stoffen und mit einem Anteil grün sind sie nochmal wertvoller.

Was ist ein Smoothie?

Ein Smoothie besteht aus den verschiedensten Lebensmittel, die alle zusammen püriert werden:

  • Obst
  • Gemüse
  • Wildkräuter
  • Samen und Nüsse
  • Keimlinge
  • Superfoods und besondere Extras

In pürierter Form können wir die gesunden Lebensmittel leichter zu uns nehmen und unser Darm kann sie in bereits zerkleinerter Form viel leichter aufschließen. Außerdem verbraucht unser Körper mit diesem Vorgang weniger Energie und wir werden nach dem Verzehr nicht so müde.

Bereits Urs Hochstrasser hat mit der bekannten Dr. Anne Wigmore zusammen grüne Smoothies kreiert – der Gesundheit wegen. Richtig bekannt wurden sie erst jetzt durch Viktoria Boutenkos Bücher.

Welche Nährstoffe enthält ein Smoothie?

Ein Smoothie ist, je nach Inhalt, für unseren Körper ein wahres Kraftpaket an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, pflanzlichen Proteinen, Fetten, Ballaststoffen, Enzymen und natürlich “Lebenskraft” in Form von Photonen aus den Pflanzen, sofern frisch, Bio und ausgereift.

Warum ist ein Smoothie für jeden wertvoll?

In so einen Smoothie können Sie praktisch alles packen, wovon Ihr Körper sonst zu wenig bekommt – sofern Sie sich “normal” ernähren.

  • Vitamine – bekommen wir meist zu wenig, noch dazu von Südfrüchten, die ja nie richtig ausgereift gepflückt werden. Das Gemüse wird meist gekocht und damit sind die Vitamine dahin. Also am besten in roher Form im Smoothie geniessen.
  • Mineralien – was haben Sie heute schon gegessen, worin brauchbare Mineralien enthalten sind? Bestimmt eine schwierige Frage. In gekochter Nahrung verändert sich die kolloidale Form der Mineralien; sie sind dann für unseren Körper schwerer aufschließbar. Das heißt, in roher naturbelassener Form ist es besser. Viele Mineralien sind z.B. reichlich in Wildpflanzen auf der Wiese enthalten oder auch in Nüssen und Samen.
  • pflanzliche Proteine – das Thema Protein ist wohl eines der “breitgetretesten” Themen überhaupt. Als ob wir nichts anderes brauchen und unsere Muskeln sofort schwinden würden, wenn wir nicht mindestens 50g Eiweiß pro Tag zu uns nehmen.
  1. soviel Protein braucht der Mensch gar nicht (außer er ist Body Builder und will aussehen wie ein Muskelberg – das geht aber sowieso nur mit chemischen Hilfmittelchen)
  2. braucht der Körper gut aufschließbares, verwertbares Protein, was meist bei tierischem (Fleich und Milchprodukte) erhitzten Protein schwierig ist und mehr Probleme im Körper bereitet als es hilft.
  3. kann man bis heute noch nicht genau nachweisen, wieviel der Körper an aufgenommenen Protein überhaupt verwerten kann; das meiste geht über Erfahrungswerte. Fest steht, dass das Protein aus Grünem aufgrund seiner Struktur besser aufgenommen werden kann und überaus basisch macht. Im Gegensatz zu Fleisch, das den Körper mit Säuren überflutet.

Protein ist, außer natürlich in Fleisch auch viel in Hülsenfrüchten, darunter besonders Soja, auch in Nüssen enthalten z.B. Erdnuss und Pistazie. Eine Alternative für Veganer und solche, die allergisch auf Soja reagieren, ist die Lupine. Sie bietet sogar noch Vitamin B 12, dass bei Veganern durch den Fleischverzicht immer zu kurz kommt.

Und, ob man´s glaubt oder nicht – in Dunkelgrünem (Blattgemüse und Wildpflanzen) ist auch viel Protein enthalten. Noch dazu in verwertbarer Form.

Als Erfahrungswert kann ich hinzu fügen, dass ein frischer, vitalreicher Smoothie mehr Energie für den Körper bringt. Machen Sie mal den Versuch: Nach einer gekochten Mahlzeit, nach der Sie müde sind, trinken Sie einen Smoothie. Sie sind sofort fiter!

Warum ist Grünes für uns so wertvoll?

Schon alleine der Vergleich eines Kopfsalates mit Brennesselblättern läßt uns stutzen bei der Menge an Inhaltsstoffen.

15g Brennesselblätter (etwa 15 Blätter) enthalten ein Vielfaches mehr an Eisen und Calcium, Eiweiß und Vitamin C als 105g Kopfsalat (“Wildpflanzen-Salate” Steffen Fleischhauer).

Natürlich sind Mineralien auch in anderen Lebensmitteln wie z.B. Nüssen, Samen und Getreiden enthalten. Aber eben viel in Wildpflanzen. Besonders wertvoll sind sie wegen Ihres “Grüns” – des enthaltenen Pigments Chlorophyll.

Das Chlorophyll ist unserem Blut sehr ähnlich und wird deshalb auch als Lebenselexier bezeichnet. Im Chlorophyll selbst sind die Biophotonen gespeichert, “flüssiges Sonnenlicht” oder “Prana” oder “Chi”. So gesehen könnte man auch sagen, wer viel Grünes ißt, kann viele Biophotonen speichern, also Lebenskraft. “Flüssiges Leben” trinken – die Erfahrung zeigt, dass das stimmt.

Mittlerweile gibt es immer mehr Anbieter, die mit Chlorophyll-Produkten werben. Die postive Wirkung auf unseren Körper ist bekannt. Sehr bedeutsam ist es für eine schöne Haut. Logisch – ist unser Darm mit Lebenskraft und Vitalstoffen gut versorgt, von Giften gereinigt, wird die Haut auch entsprechend gut.

Chlorophyll hat in Studien gezeigt, wie wertvoll es im Kampf gegen Darmkrebs sein kann. Zudem wirkt es desinfizierend und überaus entgiftend. Wenn Sie also entgiften möchten, darf Grünes auf keinen Fall fehlen. Es säubert unseren Darm in gleicher Weise wie ein guter Einlauf.

Sehr bekannt ist wohl Weizengrassaft, der seinen guten Ruf zu Recht bekommen hat. Jeden Tag ein Gläschen davon, ist ungemein förderlich für unsere Gesundheit. Das ultimative Buch dazu ist von Barbara Sionsohn “Gerstengrassaft”. Diesen Saft können Sie mit eigenem Anbau in einer Schale selbst gewinnen oder als getrocknetes Pulver kaufen und anrühren.

Zudem hat man wohl festgestellt, dass die enorme Konzentration von Pflanzeninhaltsstoffen eine beruhigende Wirkung auf unser limbisches System hat. Dies ist verantwortlich für unsere Emotionen und Ängste. Depressive Menschen bekommen mit dieser Art Nahrungsergänzung einen Vorteil für ihr Wohlbefinden. Aber nicht zuletzt weiß man, dass unser Wohlgefühl im Solar Plexus sitzt (Bauchhirn – Magengegend). Schlechtes Essen gibt uns einen wirren dumpfen Kopf – gutes Essen gibt uns einen klaren fitten Kopf.

Was reintun?

In einen Smoothie können Sie im Prinzip alles reingeben, was gesund ist und am Ende schmeckt. Was man nicht mischen sollte, sind stärkehaltige Knollen (Rüben, Bohnen, Kartoffeln) und Obst. Beides wird als Zucker verstoffwechselt und kann so den Blutzuckerspiegel stark schwanken lassen.

Als Regel: Grünes mit Obst oder Grünes mit Knollen

Als Extras können Sie die sogenannten “Superfoods” hineingeben – wenn Sie möchten. Das kann mal Spirulina sein, zum Extraaufbau (enthält 60% Protein), weil man z.B. nach Krankheit mehr Kraft braucht oder Maca Pulver (enthält 55 Phytochemikalien die stimmungsaufhellend wirken) für den Mineralienkick oder einfach cremigen Geschmack.

Lecithin Pulver (Lecithin ist z.B. viel in der Löwenzahn-Blüte enthalten und für unser Gehirn wichtig) ist zwischendurch sehr sinnvoll für einen gesunden Hirnstoffwechsel, Zuckerrohr-Melasse bringt viele Mineralien und leichten Kaffeegeschmack, Chia Samen für mehr Ausdauer und Omega-3 und -6, Carob, als Kakaoersatz und mit vielen Vitaminen und 80% Protein.

Unendlich viele Varianten…

Und weil es so viele Möglichkeiten gibt, hier ein paar Rezepte und ansonsten geben Sie das in den Smoothie, worauf Sie Lust haben, was die Jahreszeit hergibt und was Sie zu Hause haben.

Wer keinen Mixer hat, kann alles pur essen. Nur das „Grünzeug“ ißt sich eben als Salat etwas schlechter, als in einem schmackhaften Getränk!

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Rezept zum Smoothie Bild und Erfinderin…

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